Hippocrates (450 – 370 v.Ch.) sagte: „Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein“.

Von dieser These haben wir uns seither weit entfernt und Lebensmittel – Mittel zum Leben kann man heutzutage nur mehr als Nahrungsmittel bezeichnen.

Meist ist darin nichts nahrhaft Lebendiges mehr enthalten.

Auch die biologische Landwirtschaft bedeutet nicht unbedingt, dass die Erzeugnisse den Wert an Nährstoffen enthalten, die sie noch vor 30 Jahren enthielten. Sie sind lediglich ohne chemische Gifte gewachsen, was nicht bedeutet, dass die Nährstoffdichte höher sein muss.

Ein amerikanischer Kooperationspartner hatte in seiner Forschungsarbeit nachgewiesen, dass die Antioxidantien, Polyphenole und Mineralien bei Karotten und Spinat signifikante Unterschiede von 200 / 1 nachweisen. (Quelle Real Food Campaign Abschlussbericht 2019)


Der wesentlichste Aspekt für gesunde Lebensmittel ist ein gesunder Boden. Er bestimmt mit einem ganzheitlich intakten Bodenleben, der Nährstoffverfügbarkeit, des Verdichtungsgrads und den biologischen Voraussetzungen die Qualität und Quantität der darauf wachsenden, qualitativ gesunden Lebensmittel.

Unser Boden ist ein eigener Organismus mit Bodenbiologie in ständiger Symbiose von Pflanzen, Bakterien, Pilzen, Viren, Archäen, etc, die die Nährstoffe für sich und im Austausch füreinander produzieren. Eine gesunde Pflanze kommuniziert permanent, welche Nährstoffe sie erhalten wird.

Das Bodenleben zeigt somit die Gesundheit der Pflanze auf und die Pflanzen geben diese für unsere Gesundheit an uns weiter. Hat die Pflanze ein intaktes Immunsystem, stärkt es damit auch unseres.

Alles ist ein ständig fortschreitender Kreislauf. Gesunder Boden ist somit die Voraussetzung für gesunde Pflanzen, Tiere und Menschen.

Die Akademie setzt daher in diesem Bereich einen besonderen ganzheitlichen Schwerpunkt, da eine schlechte Ernährung die Grundbasis für eine kranke Gesellschaft ist und es bei jedem einzelnen von uns liegt unsere Selbstheilkräfte auch über ein neues Bewusstsein zur Ernährungsqualität zu nutzen und zu stärken.